Chilis verwerten

Es gibt ja einige Möglichkeiten, Chilis zu vewerten. Man kann sie z. B. trocknen, zu einer Paste verarbeiten oder einlegen. Hier eine Videoanleitung zur Herstellung von „Pickled Chilli“.

Quelle:http://youtu.be/HjzKpGDzSfY

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FairTeiler in Graz

Über die Möglichkeit via Internetplattformen foodsharing.de und meinfoodsharing.at Lebensmittel zu teilen, haben wir bereits im Blog-Beitrag über Foodsharing  informiert. Lebensmittelteilen muss aber nicht immer nur via Internet stattfinden. Um auch jene Menschen zu erreichen, die einfach ganz schnell und ohne Internet Lebensmittel teilen möchten, sind die „Fairteiler“ entstanden. Die „Fairteil Kästen“ bieten die Möglichkeit, überflüssige Lebensmittel in dafür geeigneten Regalen/Kühlschränken abzugeben und sie mit anderen zu teilen. Diese Kästen sind an öffentlichen und frei zugänglichen Orten aufgestellt. Abgegebene Lebensmittel stehen dort für alle zur freien Entnahme (auf eigene Verantwortung) bereit.

Karte mit den aktuellen Fairteiler-Kästen:

Alles im Eimer

Jedes Jahr landen – aus unterschiedlichsten GründenAvatar_Blog – noch genießbare Lebensmittel im Müll. Der Resterechner der Verbraucher Initiative e.V. zeigt, was an Energie und Geld in unserem Essen steckt. Viel zu schade eigentlich, um in der Tonne zu landen.

Alles Banane

Bananenbrot

Rezeptbroschüre „Alles Banane“ zum Download

So nennt sich eine Broschüre mit Rezepten und Tipps, wie man (über)reife Bananen verwenden, statt verschwenden, kann! Die Broschüre gibt es auch zum Mitnehmen beim Restl Festl. Hier schon mal eine visuelle Kostprobe. Wie das Bananenbrot tatsächlich schmeckt, müsst ihr aber selber herausfinden. Beim Restl Festl kann es verkostet werden!

Mülltauchen fördert Kreativität

Nach längerer Funkstille, kommen wir wieder zu der im Mai durchgeführten Dumpster Diving Challenge. Zur Wiederholung, im Mai haben wir Leute begleitet, die beschlossen haben, sich einen Monat lang so gut wie möglich von Lebensmitteln zu ernähren, die durch „Dumpsteraktivitäten“ beschafft wurden (zu dem Artikel Dumpster Diving May Challenge), also Essen aus der Supermarkt-Mülltonne.
Nachfolgend berichten die TeilnehmerInnen selbst über Erfahrungen, Schwierigkeiten sowie Überraschungen, auf die sie während der Herausforderung gestoßen sind. Außerdem geben sie Auskunft darüber wie und ob überhaupt sich ihr Leben und ihre Essgewohnheiten im Mai geändert haben.

„Ich muss offen zugeben, dass ich am Anfang etwa skeptisch war, was den zeitlichen Aufwand angeht. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man so wirklich genug Essen zum Überleben findet, ohne jeden Tag kreuz und quer durch die Stadt zu fahren und in jede Mülltonne reinzuschauen“, erzählt eine junge Teilnehmerin, die zurzeit in Graz studiert. „Überraschend für mich war die Tatsache, dass ich während der Challenge genau so viel oder sogar noch weniger Zeit mit Essensbesorgungen verbrachte, als bei meinem herkömmlichen Besuch im Supermarkt. Da ich ein Mensch bin, der die Produkte im Geschäft vergleicht und auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achtet, fühle ich mich in Supermärkten von der großer Auswahl überfördert und dementsprechend lange dauert auch mein Einkauf. Beim Dumpster Diving hingegen ist man von allen Einkaufssorgen befreit. Man muss nicht auf den Preis achten und aus einer breiten Produktpallette die beste Alternative auswählen. Man nimmt einfach das, was es gibt und freut sich darüber. In der Mülltonne sind plötzlich alle Lebensmittel gleich viel wert und Marken spielen hier keine Rolle. Jeden Tag bleibt etwas anderes übrig. Einmal sind das ganz billige Aufstriche und ein andern Mal luxuriöser Räucherlachs aus Norwegen. An Vielfalt mangelt es einem sicher nicht, man kostet sich quer durch den ganzen Laden.“

Wenn man sich es traut, in die Mülltonne zu schauen.

Wenn man sich traut, in die Mülltonne zu schauen.

Was man in der Mülltonne am häufigsten findet, ist abhängig von Saison und Supermarkt. Im Bereich Obst gibt es vor allem Äpfel, Zitronen aber auch Exotische Früchte wie Mangos. Beim Gemüse sind es Paprikas, Karotten und Blattsalate. Das heißt alles, was man im Geschäft in der Regel in größeren Packungen kaufen kann. Es reicht schon, dass ein Apfel aus der Packung nicht mehr optisch einwandfrei ist damit der ganze Sack, inklusive der einwandfreien Äpfel, in der Bio-Mülltonne landet. Genau so läuft es auch bei Paprikas, Kartoffeln, Zitronen usw. ab. Da alles was schon einmal gewaschen oder geschnitten wurde nicht mehr so lange hält findet man auch immer Salate, belegte Brötchen und Sandwiches, die noch vor einer Stunde im Regal zum Kauf verlockten. Ebenfalls zu finden ist eine große Menge an Gebäck. Besonders bei Gebäck besteht das Problem, dass noch kurz vor Ladenschluss die Regale gefüllt werden, um den Kunden die maximale Auswahl zu bieten und das nicht verkaufte anschließend in der Tonne landet.

Die für uns überraschendste Aussage nach der Dumpster Diving Challange war  „Dumpster Diving fördert die Kreativität“ die unabhängig voneinander von mehreren Mülltauchern zu hören war. Nachfolgend eine kurzes Statement dazu:

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Worauf man bei der Lagerung von Lebensmitteln achten sollte

Gehören Tomaten in den Kühlschrank? Wie bewahrt man Brot auf? Kann man Kaffee auch einfrieren? Die richtige Lagerung trägt wesentlich dazu bei, dass Lebensmittel möglichst lange frisch und genießbar bleiben. Hinweise und Empfehlungen zur richtigen Lagerung sind deshalb häufig auf der Verpackung bzw. dem Etikett zu finden. Einen guten Überblick zur Lagerung von Lebensmittel gibt des auf Gesundheit.GV.AT (Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs).

Klicken Sie auf das Foto unten. Sie gelangen zu einem netten Spiel, das zudem sehr informativ ist!

 

Gefüllte Paprika

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vegetarisch

Zutaten
4 Paprikaschoten

Couscous Füllung

  • 150 ml Gemüsesuppe
  • 125 g Couscous
  • 300 g Gemüse der Saison(Karotte, Zucchini, Mais, Brokkoli, Karfiol, …)
  • 150 g Schafkäse/Feta
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Koriander
  • 1 kleines Stück Ingwer (ca. 1 cm)
  • Curry oder Kurkuma (für alle, die es nicht so scharf mögen)
  • Kräuter je nach Saison (Tipp: Minze macht das Gericht besonders im Sommer schmackhaft)
  • Salz, Pfeffer

Nach Belieben kann die Couscous-Füllung auch mit anderen Gemüsesorten, Pilzen oder Fleisch ergänzt werden. Der Fantasie sind bei diesem Rezept keine Grenzen gesetzt! Probiert also gerne verschiedenste Variationen des Rezepts aus und lasst uns auch gerne an Variationstipps teilhaben.

Joghurt Soße

  • 150 g Naturjoghurt
  • 100 g Topfen
  • Frische Kräutermischung je nach Saison (Thymian, Basilikum, Schnittlauch, Dill, Petersilie)
  • 1TL Apfelessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Suppe zum Kochen bringen, Couscous einrühren und ca. 10 Min. ohne Kochen ausquellen lassen. Inzwischen die Paprika waschen und aufschneiden, indem man den oberen Teil mit Stielansatz abschneidet. Kerne entfernen.
Gemüse in kleine Stücke schneiden und in einer größeren Pfanne mit Olivenöl kurz braten. Couscous einrühren und auf dem Herd abstellen. Gewürze, Käse, Zitronensaft und Kräuter dazu geben und alles gut verrühren.
Den Backofen auf 180° vorheizen (Umluft 160°), die Paprikaschoten mit der Couscous-Mischung füllen und mit dem Deckel zudecken. Paprika in eine ofenfeste Form geben und ca 30 – 40 Min. braten.

Alle Zutaten für die Joghurt Soße mischen, kurz im Kühlschrank ziehen lassen und zu den fertigen Paprikaschoten servieren.

Essenswert: Vollkorn Apfel-Cookies

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Wer kennt das nicht. Im Vorratsschrank gibt es kleinere Mengen Rosinen, Nüsse, Koskosflocken, etc. Was tun damit? Wie wär´s mit Vollkorn-Apfel Cookies? Eine köstliche Variante der Restlverwendung.

Zutaten

  •  ½ Tasse       Milch
  • 1                    Ei
  • 1 TL               Backpulver
  •  ½ TL             Salz
  • 1 Tasse          Vollkornmehl
  • ½ Tasse         Honig
  • 2                     Äpfel
  • 2 Tassen        Haferflocken

Weitere Zutaten (nach Lust und Laune bzw. was man halt so hat): Vanilleschote, Kardamon, Zimt, Rosinen, Nüsse, Schokolade,…


Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermengen (Mehl, Haferflocken, Backpulver, Salz, Kardamon, Zimt). Äpfel in kleine dünne Stücke schneiden und zusammen mit der Milch und dem Ei zur den trockenen Zutaten geben. Am Ende noch Nüsse, Rosinen und alles was man mag hinzugeben (Schokostücke, Kokoflocken, Sonnenblumenkerne,…). Den Teig ca. 20-30 Min im Kühlschrank ruhen lassen, so dass die Haferflocken die Flüssigkeit gut aufsaugen können. Falls der Teig nach dem Rasten zu flüssig ist, etwas Mehl dazu geben. Falls er zu trocken ist, etwas Milch dazu.

Den Teig in kleinen Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 15 bis 20 Min. backen.

Guten Appetit!

Da wird umgepackt!

Äußere Salatblätter sind nicht mehr ganz frisch, bei verpacktem Obst und Gemüse sind einzelne Früchte verdorben. Ein Problem, mit dem der Handel immer wieder konfrontiert ist. Aber was tun mit den noch genießbaren Stücken? Das Foto zeigt eine mögliche Lösung. Gute Idee! IMG_20140723_173401

PS: Salat, Paradeiser und Zwiebel haben als sommerlich leichtes Abendessen ihre Bestimmung gefunden.