KinderUniGraz beim Restl-Festl

Als Kontaktstelle für Schulklassen, über welche die Anmeldung zum Restl-Festl lief, ist auch die KinderUniGraz mit einem Informationsstand vertreten. „Kinder und Jugendliche für Wissenschaft, Forschung und Kunst zu begeistern“ – so lautet das Motto des Kooperationsprojekts aller acht Grazer Universitäten und Hochschulen, welches heuer bereits sein zehnjähriges Bestehen feiert. Fast 3000 junge Studierende kommen jährlich zu Workshops und Ringvorlesungen in die Uni Graz, TU Graz, Med Uni Graz, KUG, FH JOANNEUM, FH CAMPUS 02, PH Steiermark und KPH Graz, um hautnah die Arbeit der Professorinnen und Professoren zu erleben. Aktives Mitmachen und Experimentieren stehen im Vordergrund der zu behandelnden Themen, die das ganze Spektrum der Grazer Hochschullandschaft spiegeln.

10 Jahre KinderUniGraz Logo final-01

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UglyFruits beim Restl-Festl

Die Lebensmittelverschwendung fängt leider auch schon in der Produktion an. Viele Lebensmittel kommen erst gar nicht in den Handel nur weil sie nicht der Norm entsprechen, die vor allem durch frühere EU-Vermarktungsnormen und Richtlinien der großen Handelsketten vorgeschrieben werden. Selbst wenn wir diese gern kaufen würden bekommen wir selten die Chance dazu. Genau hier setzt Ugly Fruits an.
Ugly Fruits vermarktet hochwertiges Obst und Gemüse mit „abnormen Wuchsformen“, das tonnenweise vom Feld in die Mülltonne wandert. Durch ihre Kommunikationskampagne versuchen sie  – ohne erhobenenen Zeigefinger – Berührungsängste abzubauen und die Gesellschaft für das Thema Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren. Beim Restl Festl gibt es deshalb auch jede Menge Informationen rund um das Thema UglyFruits!

Lizenz: Public Domain CC0 1.0 by pixabay.com. http://bit.ly/1mu8lKy

Lizenz: Public Domain CC0 1.0 by pixabay.com. http://bit.ly/1mu8lKy

Das ist doch noch gut!

Eine Nachhaltigkeitskampagne der Pfeiffer Handelsgruppe für mehr Lebensmittelwertigkeit und gegen Lebensmittelverschwendung!

„Das ist doch noch gut“ ist eine – vorläufig auf das Jahr 2014 befristete -Nachhaltigkeitskampagne der Pfeiffer Handelsgruppe für mehr Lebensmittelwertigkeit und gegen Lebensmittelverschwendung. Pfeiffer ist ein innovatives Lebensmittel-Handelsunternehmen in Österreich, und erzielte 2013 mit 6.000 Mitarbeitern in Unimarkt, Zielpunkt, Nah&Frisch und C+C Pfeiffer 1,3 Milliarden Euro Umsatz.
Mit einfach vermitteltem Werteverständnis und klarer Bewusstseinsbildung wird mit dieser Kampagne versucht, die heimische Bevölkerung darauf sensibilisieren, das fast bedenkenlose Wegwerfen von Lebensmitteln drastisch zu reduzieren. Als Botschafter/Innen zur Vermittlung von Wissen und Werten setzt Pfeiffer als traditionsreiches, mehr als 150-Jahre altes Familienunternehmen auf Österreichs Omas und Opas.
Das Unternehmen nähert sich dem Thema Lebensmittelverschwendung mit „Herz“: Omas haben ein großes Wissen um Einkauf, Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln. Sie verstehen etwas vom Kochen, wertschätzen Lebensmittel und sind sympathisch. Omas erklären das Thema lebensnah und leicht verständlich, sie können anderen Vieles in gutem, positivem Kontext näherbringen.
Und es ist gesellschaftlich und politisch wertvoll, die ältere Generation nicht auf ein Abstellgleis zu schieben, sondern auf sie und ihr Wissen zu setzen und ihnen eine wertvolle Aufgabe zuzuschreiben.
Auf der kampagneneigenen Homepage „Das ist doch noch gut“ gibt es umfangreiche Informationen zum Projekt, viele praktische Tipps zum Einkauf und zur Lagerung von Lebensmitteln sowie eine umfangreiche Rezeptesammlung. Ebenso kann man mit Tipps und Tricks die Kampagne unterstützen.
Neben der Homepage gibt es auch die Möglichkeit, via Facebook und Youtube an der Kampagne teilzuhaben.

Wir freuen uns, dass wir die Pfeiffer Handelsgruppe für unser RestlFestl begeistern konnten!

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Verwenden statt verschwenden: Die Team Österreich Tafel

Plakat Team Österreich TafelDie Team Österreich Tafel ist eine Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes, die Überfluss und Mangel zusammenführt. Jeden Samstag spendet der Handel Lebensmittel, die in einwandfreiem Zustand sind, aber nach dem Wochenende nicht mehr in den Geschäften verkauft werden können. Diese Lebensmittel werden von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesammelt und an 18 Ausgabestellen in der Steiermark unmittelbar und unbürokratisch an Menschen, die von Armut betroffen sind, ausgegeben. Allein in Graz ergänzen so Woche für Woche wertvolle Lebens-mittel den Speiseplan von rund 400 Familien. Mehr Informationen und die Liste aller Ausgabestellen finden Sie unter http://www.roteskreuz.at/stmk/pflege-betreuung/soziales/team-oesterreich-tafel/ .

Beim Restl-Festl stellt sich die Team Österreich Tafel vor.
Am Informationsstand erfahren Sie

  • warum die Team Österreich Tafel nur durch engagierte Unternehmen und tatkräftige Freiwillige existieren kann.
  • wie die beeindruckende Logistik im Hintergrund funktioniert.
  • mehr über das Leben an der Armutsgrenze und die Lebenswelten der Kundinnen und Kunden.
  • wie Sie die Team Österreich Tafel unterstützen können!

Für junge Gäste gibt es ein altersgerechtes Programm, damit sie auf spielerische Weise mehr über Armut und über den Umgang mit Lebensmitteln erfahren können.

 

Die Stadt Graz beim Restl Festl

Ein weiterer Aussteller, auf den wir uns beim ,Restl Festl‘ sehr freuen können, ist die Stadt Graz. Sie legt bei ihrem Programm vor allem Fokus auf eine allgemeine Bewusstseinsbildung zum Thema Abfallvermeidung und Abfalltrennung in der Bevölkerung. Auch Kinder kommen dabei nicht zu kurz.

Es wird eine extra Station zur spielerischen Unterhaltung für Kinder aufgebaut, bei welcher diese mehr über die richtige Abfalltrennung lernen können. Auch die Wichtigkeit von Abfallvermeidung und -trennung im Allgemeinen wird aufgezeigt.

Weiteres wird es ein Gewinnrad mit aktuellen Fragen rund um das Thema ,Vermeidung von Lebensmittelabfällen‘ geben, zu welchem alle herzlich eingeladen sind, mit zu machen. Außerdem werden zur Bewusstseinsbildung unserer Bevölkerung, einfache Tipps und Anregungen zur Abfallvermeidung von Lebensmitteln und Abfallvermeidung im Alltag vermittelt.

Schließlich können wir nur alle gemeinsam das Ziel von zukünftig geringerem Abfall vor allem im Bereich der Lebensmittel erreichen. Die Stadt Graz wird zeigen, wie jeder einzelne von uns seinen Teil dazu beitragen kann.

Graz

Caritas

Aktionstag „Restl Festl – Graz isst auf“ am 17. Oktober 2014 im Minoritenkloster

Der Aktionstag ist als bewusstseinsbildende Maßnahme hinsichtlich des „Umgangs mit Lebensmitteln“ für die Grazer Bevölkerung zu sehen. Das Projekt wird in Form einer Kooperation mit dem Land Steiermark, der Stadt Graz, der ARGE Abfallvermeidung ausgeführt und im Rahmen einer interdisziplinären Lehrveranstaltung von Studierenden der Universität Graz fachlich begleitet.

Projektziele:

  1. Motivation, Bewusstsein und Wissen im Umgang mit Lebensmitteln schaffen.

Die Caritas setzt sich für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische und menschenwürdige Gesellschaft ein und will, dass alle Menschen in angemessener Form an der Gesellschaft teilhaben: sozial, wirtschaftlich und kulturell.

Bei der Umsetzung dieses Ziels stellt die Ressourcenknappheit eine wesentliche Thematik dar, die es zu überwinden gilt. Das Management von beschränkten, lebensnotwendigen Gütern gewinnt so einen essentiellen Stellenwert.

Die minimale Basis eines menschenwürdigen Lebens ist die Versorgung mit genussfähigen Lebensmitteln. Das versuchen die Solidarmärkte der Caritas zu unterstützen und zu gewährleisten.

Das Projekt „IdA – Integration durch Arbeit“ und carla der Sachspenden- Markt der Caritas, welches das Konzept Solidarmarkt in der Steiermark etabliert hat und drei Solidarmärkte betreibt, geht noch weiter. Stan

Es arbeitet auf Basis der drei Grundpfeiler:

  • Verwerten statt Entsorgen
  • nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln
  • Arbeitsplätze schaffen
  1. Lebensmittelverschwendung – ökologische und soziale Verantwortung aufzeigen.

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Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark

Das Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark verfolgt das Ziel, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung langfristig zu steigern. Dabei setzt man nicht nur auf die reine Wissensvermittlung, sondern auch Kinder und Jugendliche sollen dazu ermuntert werden, sich aktiv an der Gestaltung einer lebenswerten Umwelt und Zukunft zu beteiligen. Dies soll m Rahmen von schulischen Aktivitäten erreicht werden. In Seminaren zu Umweltthemen werden des Weiteren Pädagoginnen und Pädagogen wie auch Umwelt-Interessierte an dieses Thema herangeführt.

Im Rahmen des Restl Festl wird es neben einem Quiz und einer Bilderserie zum Thema „Ernährung global“ auch ein Programm bezüglich „Ernährung und Ökologischer Fußabdruck“ geben. Das Programm wird kindgerecht gestaltet werden, aber auch Erwachsene sind herzlich dazu eingeladen, am Stand des Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark zu verweilen und sich zu informieren.

A14 Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit: „Lebensmittelplattform Steiermark und Nachhaltigkeit“

Der Bereich „Nachhaltige Entwicklung“ im Referat „Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit“ der A14 ist auf Landesebene für die Koordination und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie (ÖSTRAT) zuständig.

Mit dem Projekt „Ökologischer Fußabdruck“ wird ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Umweltbildung in den steirischen Schulen geleistet und den Kindern werden Möglichkeiten für einen nachhaltigen Lebensstil gezeigt.

Die Steiermark ist auch Partner der Bundesinitiative „Lebensmittel sind kostbar“. Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Wirtschaft, den Konsumentinnen und Konsumenten, den Gemeinden und mit sozialen Einrichtungen Lebensmittelabfälle nachhaltig zu verringern und zu vermeiden.

(nähere Infos dazu: www.lebensmittel.steiermark.at

Am Informationsstand werden die Themen Ökologischer Fußabdruck- Restmüllanalysen-Vermeidung von Lebensmittelverschwendung behandelt und Anregungen zu persönlichen Handlungsentscheidungen vermittelt.

Abfallwirtschaftsverband Leoben

Der Abfallwirtschaftsverband Leoben betreut 15 Gemeinden mit rund 64.000 Einwohnern. Zu den umfangreichen Aufgaben gehören unter anderem Information und Beratung von Gemeinden, Betrieben, BürgerInnen, Schulen und Kindergärten.

In seiner Informationstätigkeit legt der AWV Leoben sehr viel Wert auf qualifizierte Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Die beiden Umpädicus-zertifizierten Abfallberaterinnen Ing. Katharina Moritz und Edith Stöcklmayr bieten ein breites Spektrum an Themen an – so wird auch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen behandelt. Beim Restl-Festl gibt es vom AWV Leoben Tipps und kreative Lösungsansätze in kindgerechter Form, wie man diese Abfälle leicht vermeiden kann.

Foodsharing.de / Lebensmittelretten.de

Lebensmittel verwenden statt verschwenden

Global werden rund 1,3 – 2 Milliarden Tonnen Lebensmittel pro Jahr weggeworfen und wir alle tragen dafür die Verantwortung. Gleichzeitig hungern weltweit eine Milliarde Menschen. Viele Bauern können 20-40 Prozent ihrer Ware nicht verkaufen, weil die großen Supermarktketten diese nicht wollen. Auch die Verbraucher sind durch das immer perfekt aussehende Obst und Gemüse aus der Werbung verwöhnt.

Der Dokumentarfilm „Taste the Waste“ aus dem Jahr 2011 zeigt eindrucksvoll, wie 20 Millionen Tonnen Lebensmittel alleine in Deutschland auf dem Müll landen. Regisseur Valentin Thurn wollte aber noch mehr unternehmen und gründete im Sommer 2012 mit Gleichgesinnten den Foodsharing e.V. Ziel der Initiative ist es, die Wertschätzung von Lebensmitteln zu erhöhen, Menschen für das Thema zu sensibilisieren, soziale Kontakte zu ermöglichen und in Internet unter www.foodsharing.de ein Werkzeug gegen die Verschwendung zu stellen: es bietet eine Plattform bei der Privatpersonen, Händler, Vereine und Produzenten überschüssige Lebensmittel kostenlos anbieten und abholen können.

Aus foodsharing.de ist längst eine Foodsharing-Bewegung geworden und in unzähligen Städten haben sich Facebook-Gruppen gebildet, die ganz nach dem Vorbild von Foodsharing Essen teilen. Um auch Menschen zu erreichen, die keinen Internetzugang haben, gibt es immer mehr so genannte Fair-Teiler: öffentliche Orte, an denen Lebensmittel in bereitgestellten Kühlschränken und Regalen geteilt werden können.

Da Foodsharing ein gemeinnütziger Verein ist, sind wir besonders stolz, dass alle Freiwilligen, BotschafterInnen und sonstigen engagierten Foodsharenden aus innerer Motivation mithelfen und bei der Organisation der Seite, Rechts- und Hygienefragen, dem Programmieren, den anfallenden Übersetzungen u.ä. kostenlos mithelfen und die Internationalisierung möglich machen. Die Plattform bringt Gleichgesinnte im wahren Leben zusammen, hilft Bedürftigen und schafft soziale Kontakte. Um noch mehr Lebensmittel zu retten, ist mit Hilfe anderer Lebensmittelretter-Organisationen eine kostenlose Hotline geplant, an die sich Privatpersonen, aber auch Betriebe und Bauern, wenden können, wenn sie überschüssige Lebensmittel abzugeben haben.

 Auf http://www.foodsharing.de und http://www.myfoodsharing.at haben sich in nur 2 Jahren fast 4.500 Menschen angemeldet. Auch in Österreich – und hoffentlich bald in anderen Ländern – gibt es inzwischen Foodsharing. Gemeinsam wurden dank der Plattform bereits über 165 Tonnen Lebensmittel gerettet (Stand: 26.5.2014).

myfoodsharing.at - Lebensmittel verwenden statt verschwenden.

myfoodsharing.at – Lebensmittel verwenden statt verschwenden.

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